Supply Chain Management Software für transparente Supply Chains und Produktportfolios

Supply Chain Management Software ist für viele Unternehmen schon längst kein reines IT-Thema mehr, sondern ein zentraler Hebel für Kosten, Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Wer heute nach Supply-Chain-Software sucht, erwartet in der Regel mehr als eine Definition oder eine Funktionsliste. Gesucht wird Orientierung: Welche SCM-Lösungen gibt es? Was leisten sie wirklich? Und welche Software hilft dabei, die zunehmende Komplexität moderner Lieferketten beherrschbar zu machen?

Die Ausgangslage ist in vielen Industrieunternehmen ähnlich. Nachfrage und Absatz entwickeln sich volatil, Lagerbestände steigen und Lieferketten werden fragiler. Aktuelle Trendanalysen zeigen, dass sich die Anforderungen an Supply-Chain-Planung und Transparenz 2024 weiter verschärft haben, etwa durch den Bedarf an datengetriebener Planung und Entscheidungsunterstützung. 

Gleichzeitig wächst der Druck, Kosten zu senken und Resilienz aufzubauen. Klassische SCM-Systeme liefern dafür zwar Planungsdaten, Forecasts und Kennzahlen, doch in der Praxis bleibt eine entscheidende Frage oft unbeantwortet: Welche strukturellen Zusammenhänge in der Supply Chain treiben Kosten, Risiken und Bestände?

Viele Unternehmen optimieren Dispositionsparameter, Forecast-Modelle oder einzelne Prozesse entlang der Lieferkette. Diese Maßnahmen sind sinnvoll, greifen jedoch meist zu kurz. Denn die größten Hebel liegen nicht auf der operativen Oberfläche, sondern tiefer im System: in Produktstrukturen, Variantenvielfalt und Lieferantenabhängigkeiten. Genau diese Zusammenhänge bleiben in klassischen Supply Chain Management Systemen oft unsichtbar.

Moderne Supply Chain Management Software muss daher mehr leisten als nur Planung und Ausführung. Sie muss Unternehmen in die Lage versetzen, ihre gesamte Lieferkette strategisch zu verstehen, Abhängigkeiten transparent zu machen und belastbare Entscheidungen vorzubereiten. Und das am besten datenbasiert, skalierbar und real umsetzbar. 

Dieser Artikel zeigt, welche Anforderungen heutige SCM-Lösungen erfüllen müssen, wo herkömmliche Ansätze an ihre Grenzen stoßen und wie neue Softwareansätze Supply Chain Management grundlegend neu denken.

 

Was ist Supply Chain Management Software?

Klassische Supply Chain Management Software umfasst digitale Systeme und Anwendungen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Lieferketten ganzheitlich zu planen, zu steuern und zu optimieren. Ziel ist es, Material-, Informations- und Warenflüsse entlang der gesamten Lieferkette transparent zu machen und fundierte Entscheidungen über Beschaffung, Produktion, Bestände und Distribution zu ermöglichen.

Im Kern verbindet eine Supply Chain Management Software Daten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und Systemen – etwa aus Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb oder Finance – und stellt diese in einen übergreifenden Zusammenhang. Anders als klassische ERP-Systeme, die primär transaktional arbeiten, fokussiert sich SCM-Software auf die end-to-end-Sicht der Supply Chain und die Abstimmung aller beteiligten Akteure und Prozesse.

Zielsetzung eines Supply Chain Management Systems

Ein modernes Supply Chain Management System verfolgt mehrere zentrale Ziele:

  • Sicherstellung der Lieferfähigkeit bei möglichst niedrigen Beständen.
  • Reduktion von Kosten entlang der gesamten Lieferkette.
  • Erhöhung der Transparenz über Nachfrage, Bestände, Lieferanten und Kapazitäten.
  • Unterstützung von Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Resilienz. 

Dabei geht es nicht nur um operative Steuerung, sondern zunehmend um strategische Fragestellungen: Welche Produkte und Varianten verursachen strukturelle Komplexität? Wo entstehen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten oder Komponenten? Und wie wirken sich Entscheidungen an einer Stelle der Supply Chain auf andere Bereiche aus?

Abgrenzung zu ERP-Systemen und angrenzenden Lösungen

Supply Chain Management Software ergänzt bestehende ERP-Systeme, ersetzt sie jedoch nicht. Während ERP-Systeme vor allem die Abbildung und Ausführung von Geschäftsprozessen übernehmen, setzt SCM-Software auf der Analyse-, Planungs- und Entscheidungsebene an. Sie verarbeitet Daten aus ERP-Systemen, reichert diese an und macht Zusammenhänge sichtbar, die in isolierten Prozesssichtweisen verborgen bleiben.

Je nach Ausprägung decken SCM-Systeme unterschiedliche Funktionsbereiche ab – von Supply Chain Planning und Forecasting über Execution und Tracking bis hin zu Risikomanagement und Optimierung. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Funktionen, sondern die Fähigkeit der Software, Daten, Prozesse und Entscheidungen entlang der gesamten Lieferkette konsistent miteinander zu verknüpfen.

 

Die Grenzen klassischer Supply Chain Management Software

Trotz breiter Funktionalität stoßen viele klassische Supply Chain Management Software-Lösungen in der Praxis an strukturelle Grenzen. Unternehmen investieren in Planungstools, Dashboards und Optimierungsmodule und stellen dennoch fest, dass zentrale Probleme wie hohe Bestände, mangelnde Resilienz oder steigende Kosten bestehen bleiben. 

In der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen zeigt sich regelmäßig, dass diese Probleme weniger durch fehlende Tools entstehen, sondern durch mangelnde Transparenz über strukturelle Zusammenhänge in Produktportfolios, Varianten und Lieferantenabhängigkeiten. Diese Einschätzung deckt sich mit aktuellen Studien: Die BME-Logistikstudie 2024 zeigt, dass viele Unternehmen ihre Lieferketten weiterhin als nicht ausreichend resilient bewerten und insbesondere strukturelle Transparenz und systematische Entscheidungsgrundlagen fehlen.

Fokus auf Prozesse statt auf Ursachen

Ein Großteil etablierter SCM-Software ist prozessorientiert aufgebaut. Sie unterstützt Planung, Disposition und Ausführung entlang einzelner Prozessschritte: etwa Einkauf, Produktion oder Distribution. Optimiert werden Parameter wie Sicherheitsbestände, Durchlaufzeiten oder Forecast-Genauigkeit. Diese Maßnahmen sind sinnvoll und notwendig, adressieren jedoch meist nur Symptome.

Die eigentlichen Ursachen von Ineffizienzen liegen häufig tiefer: in historisch gewachsenen Produktportfolios, hoher Variantenvielfalt, komplexen Stücklisten und Abhängigkeiten zwischen Produkten, Komponenten und Lieferanten. Genau diese strukturellen Zusammenhänge werden von klassischen SCM-Systemen nur unzureichend erfasst.

Isolierte Optimierung statt Systemverständnis

Viele Supply Chain Management Systeme betrachten Teilbereiche der Lieferkette isoliert. Planung, Ausführung, Risikoanalyse und Reporting erfolgen in separaten Modulen oder sogar unterschiedlichen Tools. Entscheidungen werden lokal optimiert, ohne ihre Auswirkungen auf das Gesamtsystem vollständig zu berücksichtigen.

Das führt in der Praxis zu Zielkonflikten: Maßnahmen zur Erhöhung der Lieferfähigkeit treiben Bestände und Kosten in die Höhe. Kostensenkungsprogramme erhöhen wiederum das Risiko von Engpässen. Ohne ein ganzheitliches Verständnis der Wechselwirkungen entlang der gesamten Lieferkette bleiben solche Effekte oft unvorhersehbar.

Transparenz auf KPI-Ebene statt auf Strukturebene

Moderne SCM-Lösungen bieten umfangreiche Dashboards und Kennzahlensysteme. Sie zeigen Bestände, Reichweiten, Servicegrade oder Liefertermine in Echtzeit. Was sie jedoch häufig nicht leisten, ist Transparenz auf Strukturebene: Welche Produkte verursachen welche Bestände? Welche Varianten treiben Komplexität? Welche Lieferantenabhängigkeiten entstehen durch konkrete Portfolioentscheidungen?

Damit bleibt die Transparenz reaktiv. Unternehmen sehen, dass Probleme entstehen, aber nicht immer, warum sie entstehen oder welche Entscheidungen sie langfristig beeinflussen.

Begrenzte Entscheidungsunterstützung

Ein weiterer Schwachpunkt klassischer Supply Chain Management Software liegt in der Entscheidungsunterstützung. Viele Systeme liefern Analysen, Berichte und Warnmeldungen, überlassen die Ableitung konkreter Maßnahmen jedoch weitgehend den Anwendern. Gerade in komplexen Lieferketten mit tausenden Produkten und Komponenten ist dies kaum skalierbar.

Was fehlt, ist ein systematischer Ansatz, der Entscheidungsoptionen nicht nur sichtbar macht, sondern ihre Auswirkungen auf Kosten, Bestände, Risiken und Resilienz nachvollziehbar bewertet.

 

Warum echte Transparenz in der Supply Chain heute entscheidend ist

Transparenz gilt seit Jahren als zentrales Ziel im Supply Chain Management. In der Praxis beschränkt sie sich jedoch häufig auf Kennzahlen, Statusberichte und Dashboards. Unternehmen wissen, wie hoch ihre Bestände sind, welche Liefertermine gefährdet sind oder wo Abweichungen auftreten. Was dabei oft fehlt, ist ein tieferes Verständnis dafür, warum diese Effekte entstehen und welche Entscheidungen sie systematisch beeinflussen. Eine PwC-Studie aus 2024 erklärt, dass viele Unternehmen nicht ausreichend auf Disruptionen vorbereitet sind und ihre Lieferketten grundlegend neu denken müssen.

Moderne Lieferketten sind hochgradig vernetzte Systeme. Produkte bestehen aus zahlreichen Komponenten, diese stammen von unterschiedlichen Lieferanten, werden an mehreren Standorten gefertigt und bedienen verschiedene Märkte. Jede Entscheidung – etwa zur Variantenvielfalt, zur Lieferantenstrategie oder zur Portfolioausrichtung – wirkt sich entlang der gesamten Lieferkette aus. Ohne Transparenz über diese Zusammenhänge bleibt Steuerung zwangsläufig reaktiv.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen operativer Sichtbarkeit und strategischer Transparenz. Während klassische Supply-Chain-Tools vor allem Prozesse und KPIs abbilden, benötigen Unternehmen heute Einblicke auf Strukturebene: Welche Produkte treiben Bestände? Wo entstehen kritische Abhängigkeiten? Welche Portfolioentscheidungen erhöhen Risiken oder Kosten, ohne erkennbaren Mehrwert zu schaffen?

Echte Transparenz bedeutet, die Lieferkette als Gesamtsystem zu verstehen – nicht nur entlang einzelner Prozesse, sondern über Produkte, Strukturen und Entscheidungen hinweg. Erst auf dieser Basis lassen sich Zielkonflikte zwischen Effizienz, Kosten und Resilienz bewusst steuern und fundierte Entscheidungen treffen, die über kurzfristige Optimierung hinausgehen.

 

Supply Chain Management neu gedacht: der Product-Mining-Ansatz von Soley

Klassische Supply Chain Management Software betrachtet die Lieferkette überwiegend aus einer Prozess- oder Planungsperspektive. Der Product-Mining-Ansatz erweitert diese Sicht grundlegend. Er setzt nicht bei einzelnen Abläufen oder Kennzahlen an, sondern bei den strukturellen Entscheidungen, die eine Supply Chain überhaupt erst formen: Produktportfolios, Varianten, Stücklisten, Lieferantenbeziehungen und deren Abhängigkeiten.

Im Kern basiert Product Mining auf der systematischen Verknüpfung vorhandener Unternehmensdaten. Produkte, Komponenten, Lieferanten, Bestände und Nachfrage werden nicht isoliert analysiert, sondern als zusammenhängendes Netzwerk modelliert. So entsteht ein digitaler Zwilling der Supply Chain, der sichtbar macht, wie einzelne Entscheidungen entlang des gesamten Systems wirken.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen SCM-Lösungen liegt dabei im Erkenntnisgewinn. Statt lediglich zu zeigen, was in der Lieferkette passiert, macht der Product-Mining-Ansatz transparent, warum bestimmte Effekte auftreten. Er legt offen, welche Produkte strukturell hohe Bestände verursachen, wo kritische Abhängigkeiten entstehen oder welche Varianten die Komplexität und das Risiko unverhältnismäßig erhöhen.

Auf dieser Basis wird Supply Chain Management von einer reaktiven Steuerung zu einer vorausschauenden Entscheidungsdisziplin. Unternehmen können gezielt simulieren, wie sich Änderungen im Produktportfolio, bei Lieferanten oder in der Nachfrage auf Kosten, Bestände und Resilienz auswirken, bevor Entscheidungen umgesetzt werden. Damit wird die Supply Chain nicht nur effizienter, sondern strategisch steuerbar.

 

Zentrale Funktionen der Soley Supply Chain Management Software

Der Product-Mining-Ansatz bildet die methodische Grundlage der Soley Supply Chain Management Software. Sein Mehrwert entsteht dort, wo klassische SCM-Systeme an ihre Grenzen stoßen: bei der systematischen Analyse von Produktstrukturen, Abhängigkeiten und Entscheidungswirkungen entlang der gesamten Lieferkette. Ziel ist es nicht, operative Prozesse feiner zu steuern, sondern fundierte, strukturell wirksame Entscheidungen zu treffen.

Supply Chain Simulation und Wirkungsanalyse

Eine der Hauptfunktionen ist die simulationsbasierte Analyse der Supply Chain auf Strukturebene. Unternehmen können gezielt untersuchen, wie sich strategische Entscheidungen auf Kosten, Bestände, Lieferfähigkeit und Risiken auswirken. Dazu zählen unter anderem Änderungen im Produktportfolio, Variantenreduktionen, Lieferantenstrategien oder Nachfrageschwankungen.

Im Gegensatz zu klassischen Simulationen betrachtet Soley nicht isolierte Prozesse, sondern das gesamte Netzwerk aus Produkten, Komponenten, Lieferanten und Kunden. Die Simulation zeigt nicht nur mögliche Effekte, sondern macht deren Ursachen transparent. So wird sichtbar, welche Entscheidungen systemisch Wirkung entfalten und welche lediglich Symptome verschieben.

Produktbasierte und strukturelle Supply Chain Optimierung

Ein weiterer wesentlicher Funktionsschwerpunkt liegt auf der Identifikation struktureller Komplexitätstreiber. Die Software analysiert, welche Produkte, Varianten oder Komponenten überproportional zu Beständen, Kosten oder Risiken beitragen. Diese Transparenz entsteht nicht auf KPI-Ebene, sondern durch die Verknüpfung von Produkt-, Stücklisten- und Lieferantendaten.

Auf dieser Basis lassen sich Portfolio-, Standardisierungs- und Lieferantenentscheidungen gezielt bewerten. Unternehmen erkennen, wo Komplexität echten Kundennutzen stiftet und wo sie die Supply Chain unnötig belastet. Die Optimierung erfolgt damit nicht operativ, sondern strukturell wirksam.

Entscheidungsunterstützung statt reines Reporting

Soley versteht Supply Chain Management als Entscheidungsdisziplin. Statt lediglich Daten, Kennzahlen oder Dashboards bereitzustellen, übersetzt die Software Analyseergebnisse in konkrete, bewertbare Handlungsoptionen. Entscheidungswirkungen werden transparent gemacht und vergleichbar dargestellt.

Damit wird Supply Chain Management auch in komplexen Industrieumgebungen skalierbar steuerbar. Entscheidungen über Produkte, Lieferanten oder Resilienzmaßnahmen basieren nicht mehr auf Einzelanalysen oder Erfahrungswerten, sondern auf einem konsistenten, datenbasierten Gesamtbild der Supply Chain. 

Wer verstehen möchte, welche Produkt- und Portfolioentscheidungen die größten Effekte auf Bestände, Kosten und Resilienz haben, kann Product-Mining-basierte Analysen als Ergänzung zu klassischen SCM-Systemen nutzen.

 

Top 5 Supply Chain Management Software im Vergleich

Der Markt für Supply Chain Management Software ist breit und fragmentiert. Viele Lösungen sind in ihrem jeweiligen Schwerpunkt führend – Planung, Ausführung oder Transparenz. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, welche Art von Entscheidungen die Software unterstützt: operative Re-Planung, Ausführung in Echtzeit oder strukturelle Portfolio- und Netzwerkentscheidungen.

Vergleichskriterien

  • Primärer Fokus: Planung, Execution, Visibility oder Entscheidungslogik
  • Entscheidungsebene: operativ vs. strategisch
  • Umgang mit Komplexität: Prozesse optimieren oder strukturelle Ursachen sichtbar machen

Vergleich: 5 führende SCM-Lösungen

Software

Primärer Fokus

Stärken

Typische Grenzen

Kinaxis

Supply Chain Planning & Re-Planung

Sehr leistungsfähig bei schneller Szenarioplanung und Reaktion auf Störungen; Concurrency-Ansatz ermöglicht parallele Planung

Starker Fokus auf Planungslogik; strukturelle Ursachen in Produktportfolios und Varianten werden nur indirekt abgebildet

o9 Solutions

End-to-End Planning & Analytics

Breiter Planungsansatz mit fortgeschrittener Analytics- und Szenariologik

Hoher Modellierungs- und Implementierungsaufwand; Mehrwert stark abhängig von Datenqualität und Governance

Blue Yonder

Planung, Fulfillment & Execution

Kombination aus Planung und operativer Ausführung; stark in komplexen Logistik- und Fulfillment-Umgebungen

Fokus auf operative Optimierung; Portfolio- und Strukturentscheidungen sind nicht zentraler Analysegegenstand

Oracle Supply Chain Planning

Integrierte SCM-Suite mit enger Anbindung an ERP-Prozesse

Stark suite-getrieben; strukturelle Entscheidungslogik jenseits von Planung und Ausführung oft nachgelagert

Stark suite-getrieben; strukturelle Portfolio- und Variantenentscheidungen werden meist nur indirekt über Planungslogik abgebildet; hoher Implementierungs- und Integrationsaufwand

Soley

Struktur- & Entscheidungslogik (Product Mining)

Transparenz über Produktportfolios, Varianten, Stücklisten und Abhängigkeiten; simulationsbasierte Bewertung strategischer Entscheidungen; schnelle, einfache Implementierung 

Kein klassisches Planungs- oder Execution-System; ergänzt bestehende SCM-Landschaften statt sie zu ersetzen

 

Einordnung: Was Soley im Vergleich anders macht

Die meisten etablierten SCM-Lösungen zielen darauf ab, Planungs- oder Ausführungsprozesse zu optimieren: Forecasts verbessern, Kapazitäten ausgleichen, Reaktionszeiten verkürzen. Soley verfolgt einen komplementären Ansatz. Product Mining macht sichtbar, welche Produkt- und Portfolioentscheidungen Bestände, Risiken und Komplexität strukturell treiben und welche Hebel im Gesamtsystem die größte Wirkung entfalten.

Damit ergänzt Soley klassische Supply Chain Management Software dort, wo diese an ihre Grenzen stößt: bei der strategischen Bewertung von Produktportfolios, Variantenvielfalt und Lieferantenabhängigkeiten. Unternehmen erhalten so eine belastbare Entscheidungsgrundlage, bevor operative Planung oder Ausführung greift.

 

Fazit: Supply Chain Management Software neu bewerten

Supply Chain Management Software steht heute vor einem grundlegenden Wandel. Steigende Komplexität, volatile Märkte und fragile Lieferketten lassen sich nicht mehr allein durch bessere Planung oder operative Optimierung beherrschen. Klassische SCM-Systeme liefern Transparenz auf Prozess- und KPI-Ebene, stoßen jedoch dort an Grenzen, wo strukturelle Zusammenhänge und Entscheidungswirkungen im Mittelpunkt stehen.

Moderne Supply Chains erfordern einen ganzheitlichen Blick auf Produkte, Varianten, Lieferanten und Bestände und auf die Entscheidungen, die diese Strukturen formen. Erst wenn diese Zusammenhänge systematisch sichtbar werden, lassen sich Zielkonflikte zwischen Kosten, Effizienz und Resilienz bewusst steuern.

Der Product-Mining-Ansatz von Soley zeigt, wie Supply Chain Management von einer reaktiven Steuerungsdisziplin zu einem strategischen Entscheidungsinstrument weiterentwickelt werden kann. Statt isolierter Optimierung ermöglicht er fundierte, datenbasierte Entscheidungen entlang der gesamten Lieferkette. Für Unternehmen, die ihre Supply Chain nachhaltig beherrschbar machen wollen, wird genau diese Fähigkeit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

 

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