Die diskrete Fertigungsindustrie steht aktuell vor einer Vielzahl neuer Herausforderungen:
Das Leistungsangebot eines Unternehmens kann angesichts dieser Herausforderungen sowohl Erfolgsgarant sein als auch ein großes Risiko darstellen. Deshalb erfordert es ein strategisches und kontinuierliches Management aller Produkte und Services.
Das Portfoliomanagement verfolgt verschiedene Ziele. In allererster Linie geht es darum, dass jedes Produkt und jeder Service, die zum Leistungsangebot gehören, einen zielorientierten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Strategisch gesehen, sind Unternehmen so in der Lage:
Künstliche Intelligenz verändert, wie Unternehmen ihr Produktportfolio steuern – grundlegend und messbar. Wo früher Analysten wochenlang Daten aus ERP Systemen und Excel konsolidiert haben, liefert eine KI-gestützte Plattform wie Transparenz auf Knopfdruck.
Der entscheidende Unterschied: KI im Produktportfolio-Management identifiziert nicht nur Muster in historischen Daten, sondern erkennt kritische Pfade in der Supply Chain, simuliert die Auswirkungen von Portfolio-Entscheidungen und leitet automatisiert Handlungsempfehlungen ab. Das Ergebnis: Produktmanager treffen faktenbasierte Entscheidungen, die früher Monate dauerten, in wenigen Tagen.
Automatische Identifikation von Slow- und No-Runnern im Portfolio
Simulierte Impact-Analysen: Was passiert, wenn Produkt X ausgesteuert wird?
Echtzeit-Transparenz über alle Abhängigkeiten in der Wertschöpfungskette
Priorisierte Maßnahmenpakete für Produktmanagement, Einkauf und Vertrieb
Der Lösungsansatz beim Product Mining lautet: erkennen, priorisieren, entscheiden:
Die Business Unit Industriehydraulik von Bosch Rexroth ist Weltmarkt- und Technologieführer für industriehydraulische Produkte. Das Unternehmen verfügt über ein äußerst komplexes Produktportfolio mit zahlreichen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bauteilen, da es sowohl große OEM-Kunden als auch kleine Werkstätten beliefert.
Vorbereitung: Das Team integrierte alle Stücklisten und Sachnummern in einen Enterprise Digital Twin. Die einzelnen Bauteile konnten so portfolio- und werksübergreifend abgebildet und verknüpft werden. Ein Klick genügt, um die Komplexität der Stücklisten-Auflösung skalierbar anzuzeigen.
Strukturierung: Mithilfe der Soley-Software identifizierte das Portfoliomanagement das Kerngeschäft, strategisch wichtige Nebengeschäfte sowie Slow- bzw. No-Runner.
Neuorganisation: Produkte mit rückläufigen Absätzen und geringem Marktanteil wurden ausgesteuert. Slow-Runner übergab das Team in einem geordneten Prozess an den Service. Nicht mehr benötigte Exklusivteile und -komponenten, die aus dem Portfolio entfernt werden können, ermittelte das Management mithilfe von Impact-Analysen.
Für Bosch Rexroth hat diese neue Vorgehensweise mehrere Vorteile: Dank der Soley-Lösung dauert die Produktportfolio-Analyse nur wenige Minuten statt mehrerer Monate, sodass das Unternehmen die knappen Kapazitäten im Produktmanagement und in der Entwicklung anderweitig einsetzen kann. Zudem ermöglicht die Product Mining-Software einen datenbasierten, kollaborativen Entscheidungsprozess: Das Tool unterstützt das Portfoliomanagement dabei, Maßnahmenpakete zu quantifizieren und zu priorisieren.
Mehr dazu erfahren Sie im Video:
Produktportfolio-Management ist der strategische Ansatz, alle Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens systematisch zu steuern, zu analysieren und zu optimieren. Das Ziel ist es, Ressourcen effizient einzusetzen und das EBIT zu verbessern.
Neben klassischen Ansätzen wie der BCG-Matrix und Portfolioanalysen setzt sich zunehmend Product Mining als datenbasierte, KI-gestützte Methode durch. Sie erlaubt es, tausende Produkte in Echtzeit zu analysieren und Handlungsempfehlungen automatisiert abzuleiten.
Plattformen wie Soley analysieren KI-gestützt alle Produkt-, Lieferanten- und Kundendaten entlang der Wertschöpfungskette in einem Decision Twin. Sie identifizieren kritische Pfade, simulieren Portfolio-Entscheidungen und priorisieren Maßnahmen – in Minuten statt Monaten.
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